
Traumhaft schöne Blüten und herrlicher Duft in unseren Gärten
Mit Flieder verbinden wir traumhaft schöne Blüten und herrlichen Duft. Mit der Fliederblüte beginnt der Frühling erst richtig. Flieder ist aus unseren Gärten nicht wegzudenken. Dabei ist er ursprünglich in Südosteuropa und Ostasien beheimatet.
Im 19 Jahrhundert begann man mit der züchterischen Bearbeitung des Flieders. Neben verschiedenen Blütenformen und Farben war das Augenmerk stets auch auf den Duft gerichtet. Es entstanden viele wunderschöne Fliedersorten. Trotzdem ist es schwierig manche dieser weniger bekannten Sorten zu erwerben. Selbst in guten Gartencentern oder Baumschulen findet man häufig nur das Standardsortiment.
Wir vom "Fliedertraum-Team möchten Ihnen als Gartenliebhaber die Möglichkeit geben, auch exklusive Fliedersorten zu pflanzen und ihre persönliche Vorstellung vom Traumgarten zu verwirklichen - sei es mit einem historischen Solitär, einer Fliederlaube oder Fliederhecke. Auf dieser Fliedertraum-Seite werden Sie laufend neue Inspirationen finden!
Syringa vulgaris Hybriden sind sommergrüne, aufrechte Sträucher, die etwa 4 - 6 m groß werden. Sie basieren allesamt auf Züchtungen mit Syringa vulgaris, dem gewöhnlichen Flieder, der ursprünglich in Südosteuropa beheimatet ist. Die großen, aufrechten Blütenrispen der Syringa vulgaris Hybriden erscheinen Ende Mai-Anfang Juni und verströmen den typischen Fliederduft. Um jedes Jahr Freude an diesen wunderschönen Blüten zu haben, gilt es ein paar Hinweise zu beachten.
Standort:
Flieder brauchen einen sonnigen bis halbsonnigen Standort, um ihre volle Pracht zu enfalten. Für Syringa vulgaris sind außerdem etwas windgeschützte Standorte vorteilhaft. Flieder machen recht starke Wurzeln, die bis tief ins Erdreich reichen und oberflächig einen dichtes Geflecht bilden. Flieder lieben mäßig trockene bis frische Böden und vertragen sogar zeitweise Trockenheit im Frühjahr, nicht jedoch undurchlässige und dauernasse Böden. Sehr arme Sandböden sollten durch etwas Kompost oder Gartenerde aufgebessert werden. Der pH-Wert des Bodens darf schwach sauer bis alkalisch sein. Im allgemeinen sind Flieder recht anspruchslose Pflanzen mit großer Frosthärte (Flieder finden Sie auch in Sibirien). Für sehr warme Standorte ohne ausgeprägten Winter lassen Sie sich bitte gezielt von uns beraten.
Pflanzung:
Bei der Pflanzung sollten Sie ein Loch ausheben, das mindestens doppelt so groß ist wie der Topfballen. Die Erde am Grunde des Pflanzloches sollte aufgelockert und mit Kompost oder Gartenerde gemischt werden. Nehmen Sie hierzu keinen reinen Torf, dieser hat einen zu sauren pH-Wert. Pflanzen Sie den Flieder so tief, wie er vorher im Topf stand. Die Pflanzen stehen auf eigener Wurzel. Füllen Sie das Pflanzloch mit dem Aushub, gemischt mit Kompost oder Gartenerde. Treten Sie die Erde gut an und gießen Sie die Pflanze, damit sich die Erde setzt.
Schnitt:
Unser Flieder steht auf eigener Wurzel, Bodentriebe sind also keine Wildtriebe einer Unterlage, sondern haben die gleichen Eigenschaften wie die Sorte. Im allgemeinen sind Flieder schnittverträgliche Gehölze mit einem hohen Ausschlagvermögen. Es ist nicht nötig, den Flieder jährlich zu schneiden, nur die ausgeblühten Blüten sollten etwa eine Woche nach dem Ausblühen entfernt werden. Dies ist wichtig, damit sich der Flieder "darauf konzentriert", neue Blütenknospen anstelle von Samen zu produzieren. Möchten Sie den Flieder verjüngen, damit Sie besser an die Blüten herankommen, kann dies alle drei Jahre geschehen. Dazu sollte das älteste Drittel aller Äste, die dicker als etwa 4 cm sind, auf ca. 30-40 cm zurückgesetzt werden. Um sich selbst nicht um die Blüten zu bringen, die im Spätsommer schon für das folgende Jahr angelegt werden, sollte der Schnitt jedoch nur unmittelbar nach der Blüte erfolgen. Ein alter Fliederbusch verträgt selbst einen radikalen Rückschnitt, dieser sollte dann allerdings im Winter erfolgen und man muss in Kauf nehmen, dass die Pflanze im nächsten Jahr nicht blühen wird.
Düngung:
Um die Blüte Ihres Flieders zu fördern, können Sie Ihn phosphorbetont düngen. Der Dünger sollte im zeitigen Frühjahr ausgebracht werden, um den Blättern, die in diesem Jahr gebildet werden, und den Blüten für das darauffolgende Jahr zu gute zu kommen. Bei der Vielzahl der angebotenen Dünger ist es schwierig, eine genaue Dosierung anzugeben. Gaben von organischem Dünger oder Kompost sind ebenfalls zur Nährstoffversorgung Ihres Flieders geeignet. Gerade im Hinblick auf Stickstoff sollten Dünger aber in nicht zu großen Mengen verwandt werden, denn zuviel Stickstoff fördert das vegetative Wachstum stark, was zu geringerer Blütenbildung führen kann. Bewährt hat sich unser "Dünger-Duo", das wir auch in unserer Baumschule verwenden: Im Frühjahr für kräftiges Wachstum (denn nur am starken Trieb kann sich eine schöne Blüte bilden) und im Spätsommer für ein gezieltes Ausreifen und Induktion der Blütenknospe. Das regelmäßige Mulchen des Flieders sorgt für eine ausgeglichenere Wurzeltemperatur und verhindert in heißen Sommern zu starke Verdunstung über den Boden.
Bewässerung:
In sehr heißen Sommern, sowie in den ersten Jahren nach der Pflanzung, kann es nötig sein, die Flieder zu wässern. Dies sollten Sie spätestens tun, wenn die Blätter anfangen schlaff zu werden.
Wenn Sie die obengenannten Ratschläge beherzigen, können Sie jahrzehntelang Freude an Ihren besonderen Fliedern und deren wundervollen Blüten haben. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn der Flieder im ersten Jahr bei Ihnen noch nicht blüht - im nächsten Mai kommen bestimmt die ersten Blüten.
Viel Vergnügen mit Ihrem Flieder wünscht Ihnen das
Fliedertraum-Team
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